Die Geschichte der Sandgrube Brink
Nach der Rückkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft gründeten der gelernte Dreher Hermann Brink und sein Schwager Aloys Holländer im Jahr 1948 ein Fuhrunternehmen, um Baustoffe, Milch und vielerlei andere Dinge zu transportieren, denn in den Nachkriegsjahren sind im zerstörten Deutschland Autos und LKWs rar.

Das Brot der frühen Jahre: Von den heimischen Bauernhöfen wird Milch zur Molkerei nach Lage gebracht, von der Weser werden Kies und Sand und aus dem Ruhrgebiet werden Kohlen geholt. Selbst Umzüge werden organisiert, sogar bis an die Mosel.
Der Formsand, den die Stahlgießereien benötigen, wird aus der damaligen Sandgrube Heinrich Justus von Stukenbock nach Bielefeld und Geseke transportiert.

1953 übernimmt Aloys Holländer von seinem Onkel ein Kohlengeschäft und beliefert fortan auf eigene Rechnung die Bürger in der näheren Umgebung mit Heizmaterial. Die Firma Hermann Brink übernimmt den Transport dieser Brennmaterialien, die vom Niederrhein und aus dem Ruhrgebiet herbeigeholt werden müssen.
All dieses wird mit nur einem Fahrzeug geschafft: einem bulligen Borgward-LKW 555K. Im gleichen Jahr heiratet Hermann Brink seine Frau Marlis.